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Yoga mit therapeutischem Hintergrund
Das System und die Philosophie des Yoga stammen bekannter Weise aus Indien. Der Hatha Yoga ist wohl die bekannteste Form, die bei uns im „Westen“ praktiziert wird. Es ist eine Kombination aus Körperübungen (Asanas), gelenkter Atmung (Pranayama), Meditation (Dhyana) und verschiedener "Reinigungstechniken" (Kriyas). Der Hatha Yoga entstammt der tantrischen Philosophie - mit dem Körper darf vieles erlebt, gespürt und erfahren werden.
Der therapeutische Yoga hat sich aus dem Hatha Yoga heraus entwickelt. Der Fokus liegt hier in der anatomisch günstigen Ausrichtung. Jeder Körper ist anders, jeder Mensch braucht etwas anderes - die Übungen werden individuell abgestimmt und praktiziert.
Wichtig ist uns dabei die mentale und geistige Ebene mit einzubeziehen und gezielte Atem- und auch Entspannungstechniken zu erlernen. Unser Nervensystem und die gezielte Regulation dessen spielen eine ausschlaggebende Rolle wenn es um unsere Gesundheit geht.
Die Einheit wird so gestaltet, sodass die Teilnehmenden dann auch zu Hause weiterüben können. Die Alltagstauglichkeit hat oberste Priorität. Denn nur so kann unsere Gesundheit nachhaltig von dieser Praxis profitieren.
Im therapeutischen Yogaunterricht werden verschiedene Yogastile oder Bewegungskonzepte einbezogen, z.B. Yin Yoga, Restoratives Yoga oder manchmal auch Elemente aus dem Pilates.
Yin Yoga ist eine sehr ruhige Yogapraxis. Der Fokus liegt darauf, zur Ruhe zu kommen und in sich hinein zu spüren. Bestimmte Positionen werden für längere Zeit gehalten (mind. 2,5/3 Minuten) - Es passiert so eine effektive Dehnung im Bindegewebe. Und man kann sich voll und ganz auf sich, den eigenen Körper und dem Atem konzentrieren.
Restorative Yoga ist ein passiver Yogastil. Das heißt, Haltungen werden so eingenommen, sodass die Übenden sich komplett hingeben können - sie müssen nichts mehr halten, sie werden gehalten, und zwar mit Hilfe von diversen Hilfsmitteln wie Decken, Gurte, Pölster ... Der Körper wird in eine Position gebracht, in der er voll und ganz entspannen darf, und das dann idealerweise für ca. 20 Minuten. So werden besonders unser "Ruhenerv" und unser parasympathisches System angesprochen, Regeneration kann erfolgen.