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Resümee eines Rückschlages - oder - Was ich von meinem Unfall lernen durfte und darf!

von Barbara Hettegger


Vielleicht haben es schon ein paar von euch gehört, ich hatte vor drei Wochen einen Verkehrsunfall in Uganda.

Ich war dort unterwegs um die Projekte von unserem Verein „Tugende – Zukunft geben“ zu besichtigen und mich dort etwas vertraut zu machen.


Seit zehn Jahren war ich nicht mehr in dem ostafrikanischen Land und es war wirklich etwas Besonderes diese Reise anzutreten.

Wir hatten drei sehr schöne und angenehme Tage bis ich an diesem besagten Dienstagabend auf der Straße von einem Moped angefahren wurde.

Einiges an Strapazen, Schmerzen, Ängsten und Sorgen folgten. Der Rest ist Geschichte und ich möchte gar nicht näher darauf eingehen.


Was mir in der jetzigen Regenerationsphase zu Hause aber so richtig klar geworden ist möchte ich sehr gerne mit euch teilen:


1. Mein (Unser) Körper ist ein wahres Wunder! Er hält so viel aus! Er ist überaus intelligent und versteht es (meistens!) ausgezeichnet, Gesundheit wieder herzustellen!


2. Ängste und Sorgen können sehr schnell und wirklich intensiv auftreten (auch wenn man glaubt emotional sehr „stabil“ zu sein😉).


3. Auf einem Schlag kann uns eine gewisse Portion an Grundvertrauen verloren gehen (es lässt sich aber durchaus wieder zurückerobern)!


4. Es ist bemerkenswert wie verlässlich unsere medizinische Versorgung hier in Österreich und erfahrungsgemäß besonders bei uns in der Region im Pongau ist!


5. Meine persönliche Rettung in dieser Ausnahmesituation: YOGA in seiner Ganzheitlichkeit - besonders die Atemtechniken und das mentale Training! Es unterstützt meine Heilung - körperlich wie emotional!


6. Ich habe es gewusst aber ich durfte und darf wieder erfahren wie heilsam Singen für mich ist!


7. Nahrung ist Medizin! - Es macht einen Unterschied wie und was ich esse bzw. trinke und was nicht.


8. Ich singe Lobeshymnen auf meine Freunde und Familie – es ist ein wahrer Schatz so ein soziales Gefüge zu haben!

… Noch ein Hinweis an alle Angehörigen von Menschen in Krisensituationen:

Man darf jederzeit nachfragen wie es einem geht oder zumindest eine kurze Nachricht hinterlassen. Die betroffene Person wird sich im Normalfall über eine ehrliche Anteilnahme freuen (nicht jedoch über Mitleid oder Panikmache)!


9. Jetzt darf ich Hilfe annehmen, ohne schlechtes Gewissen! Denn Fülle leben bedeutet Geben UND Nehmen!


10. GEDULD ist wohl zurzeit die wichtigste Qualität um Regeneration geschehen zu lassen! (Auweia 😉 wie geht es euch mit dem Thema?)


11. Mein allgemeiner Gesundheitszustand, den ich mir die Monate und Jahre vor dem Unfall aufgebaut und „erarbeitet“ habe kommen jetzt meiner Genesung und Heilung zugute!


12. UND zu guter Letzt stelle ich mir immer wieder die Frage: Was ist eigentlich wesentlich und wirklich von Bedeutung?


13. … Es gäbe noch einige Punkte, aber ich belasse es dabei!


Vielleicht möchtest du die Liste ganz für dich alleine noch ergänzen (oder neu aufsetzen), denn jede*r von uns hat wohl schon die ein oder andere Krise durchleben müssen!


Mein Fazit lautet jedenfalls, all die Tools zu körperlicher- emotionaler- mentaler- geistiger- Gesundheit, welche ich in den letzten Jahren lernen durfte, wende ich nun hautnah an mir selbst an!!!

Kurzer Seitschwenk dazu: Yoga, Ayurveda, TCM, usw. sind allesamt Erfahrungswissenschaften und wurden seit Jahrhunderten und Jahrtausenden erfolgreich am Menschen angewandt!


Ich bin also mehr als 100% überzeugt von ganzheitlicher Gesundheit und Gesundheitsprävention und davon, dass WIR SELBST einen großen Teil in der Hand haben. Nämlich wie es uns geht, mit unserem Körper unserer Seele und innerhalb unseres sozialen Gefüges!


Vielen Dank fürs Lesen –

Auf die Gesundheit und das Leben (mit all seinen Höhen und Tiefen)!


Herzlichst,

Barbara



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